Im Jahr 2020 brachte Rolls-Royce den Ghost auf den Markt, aber im Gegensatz zu allen anderen Modellen zuvor ist die neue Iteration des Autos des Ultra-Luxusautoherstellers deutlich bescheidener als sein Vorgänger. Aber wussten Sie, dass mit der Schallisolierung des neuen Rolls-Royce Ghost etwas nicht stimmte?
Die Schallisolierung des neuen Rolls-Royce Ghost war so überdimensioniert, dass die Passagiere die fast völlige Stille als störend empfanden und einigen sogar übel wurde. Um ein konstant sanftes Flüstern zu erzeugen, mussten Akustikexperten zurückgehen und zahlreiche Geräusche im Auto „harmonisieren“.
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Der stille Geist
Der neue Ghost wurde entwickelt, um eine beruhigende und friedliche Umgebung zu schaffen. Die Ingenieure von Rolls-Royce stellten jedoch fest, dass das Auto im Inneren zu leise war. Nach Angaben des britischen Autoherstellers fanden die Passagiere die nahezu absolute Stille beunruhigend, weil sie nicht mit der Bewegung des Autos übereinstimmte.
Das Auto war mit 220 Pfund schalldämmendem Material ausgestattet worden, einschließlich Innenfensterglas und Reifen. Sie überprüften Dinge wie die Scheibenwischer und Lüftungsschlitze, um zu sehen, ob keine kleinen Geräusche wahrnehmbar waren.
Eine seltsame und beunruhigende, fast völlige Stille entstand. Andere Geräusche wurden verstärkt, wie das Atmen einer anderen Person oder das Rutschen der Hose auf Ledersitzen.
Als Ergebnis entstand eine ungewöhnliche und unnatürliche, fast vollständige Stille. Andere Geräusche, wie das Atmen einer anderen Person oder das Rutschen der Hose auf Ledersesseln, werden deutlich wahrnehmbarer. (Quelle: CNN)
Das Premium-Feeling des Luxusautos
Laut Rolls-Royce ist der Ghost ein Autobesitzer, der lieber selbst fährt als gefahren zu werden. Obwohl Rolls-Royce-Fahrzeuge nicht darauf ausgelegt sind, aufregend zu sein, können sie angenehm zu fahren sein und ein Gefühl von Leichtigkeit und Kontrolle vermitteln. Rolls-Royce-Lenkräder zum Beispiel haben schmale Ränder, die eher zu einer sanften Berührung mit den Fingerspitzen als zu einem festen Griff ermutigen.
Laut dem Autohersteller soll der Ghost das Beste dieser Art von Erfahrung bieten. Nach Angaben des Unternehmens ist der aufgeladene V12-Motor hinter den Vorderrädern untergebracht, was dazu beiträgt, dass das Auto eine perfekte 50/50-Gewichtsverteilung zwischen den Vorder- und Hinterrädern erhält. Der Ghost hat auch Allradantrieb und Allradlenkung. Wenn sich die Vorderräder drehen, drehen sich auch die Hinterräder leicht.
Während Rolls-Royce eine Tochtergesellschaft von BMW in Deutschland ist, basiert die neueste Generation von Rolls-Royce-Modellen, darunter auch dieses, auf einem grundlegenden technischen Design, das exklusiv für die Marke ist. Der neue Phantom und der Cullinan-SUV teilen sich Versionen des Aluminiumrahmens des Ghost.
Kameras im Ghost scannen die Straße nach Oberflächenveränderungen und Unebenheiten, damit die Aufhängung darauf reagieren kann. Das Automatikgetriebe im Auto wählt anhand von GPS- und Kartendaten die passenden Gänge für die Annäherung an Hügel und Kurven.
Der Ghost hat auch elektrische Türen, die per Knopfdruck innerhalb oder außerhalb des Fahrzeugs geöffnet und geschlossen werden können. Zuvor konnten die Einträge nur auf diese Weise vervollständigt werden, was zumindest bequem war, da die hinten angeschlagenen Hintertüren des Rolls-Signatur Royce zwar elegant, aber von innen schwierig zu erreichen sind. Auch beim manuellen Schließen der Türen erfolgt die Bedienung sanft motorisch. (Quelle: CNN)






